Linearmodule sind hochintegrierte Übertragungsplattformen, auch bekannt als Linearführungsmodule, kartesische Koordinatenroboter oder Linearschienen. Durch die Kombination der einzelnen Einheiten lassen sich lineare und gekrümmte Lastbewegungen realisieren. Dies ermöglicht eine flexiblere Automatisierung von leichten Lasten und eine präzisere Positionierung. Linearmodule sind mittlerweile weit verbreitet und finden in verschiedensten Anlagen Anwendung. Auf dem heutigen Markt für Linearmodule bieten die folgenden Auswahlkriterien Orientierung bei der Suche nach dem idealen Modul für Ihre Anlagen.
Zunächst einmal muss uns Folgendes klar sein:
Klassifizierung und Eigenschaften der Module (z. B. Kugelgewindetrieb und Riemenantrieb, geschlossene und offene Bauweise, zweiachsige und schienenlose Ausführung) sowie der für die jeweilige Anlage geeignete Modultyp (z. B. geräuscharm, schmierungsfrei, seitlich montiert usw.).
Beachten Sie anschließend die folgenden Auswahlelemente des Moduls:
1. Positionsgenauigkeit:
Im Allgemeinen ist die Genauigkeit des Schraubenmoduls höher als die des Riemenmoduls. Die Positioniergenauigkeit der Schraube liegt bei ±0,01 bis ±0,02 mm, während der Positioniergenauigkeitsbereich des Riemenmoduls ±0,5 bis ±0,1 mm beträgt.
2. Effektiver Schlag:
Der Hub der Spindel ist begrenzt, der Hub des Riemens kann jedoch um ein Vielfaches größer sein. Je größer der Hub, desto schwieriger ist es jedoch, die Genauigkeit zu steuern. Wenn keine hohe Genauigkeit erforderlich ist und ein großer Hub gewünscht wird, kann ein Riemenmodul in Betracht gezogen werden.
3. Geschwindigkeit:
Sie können die Leerlaufdrehzahl, die horizontale Volllastdrehzahl und die vertikale Volllastdrehzahl des Moduls ermitteln. Im Allgemeinen hängt die Betriebsgeschwindigkeit von der Zuleitung und dem Motor ab.
4. Laden:
Beachten Sie die Montageart des Linearmoduls (horizontal, vertikal, seitlich hängend) und beachten Sie die maximale horizontale Last, die maximale vertikale Last und den zulässigen Lastabstand;
5. Nutzungsumgebung:
Je nach Umgebungsbedingungen (z. B. hohe Temperatur, Vibration, Öl, Wasser, Korrosion) wählen Sie geschlossene, offene oder halboffene Module aus; geschlossene Module eignen sich für Reinräume.
6. Interne Konfiguration und Zubehörübersicht:
Marken- und Verarbeitungstechnologie der Schlüsselkomponenten;
7. Motorenmarke:
Motordrehzahl, Leistung und Marke müssen berücksichtigt werden.
Schließlich spielt beim Kauf der für das Anlagenprojekt benötigten Module durch den Ingenieur auch die Betrachtung der Gesamtbetriebskosten eine wichtige Rolle. Da die Bewegung und Positionierung der Linearmodule entscheidend sind, ergeben sich daraus verschiedene Aspekte wie technischer Support nach dem Kauf, After-Sales-Upgrades, Kapazitätsanpassung, Zertifizierungen, Schutzrechte usw. Daher empfiehlt es sich, bei der Auswahl neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch die Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen. Achten Sie dabei auf den Markenschutz der Hersteller.
Veröffentlichungsdatum: 16. März 2026





