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Mechanischer Lineartisch

Lineare Bewegungssysteme – bestehend aus einem Sockel oder Gehäuse, einem Führungssystem und einem Antriebsmechanismus – sind in einer Vielzahl von Ausführungen und Konfigurationen für nahezu jede Anwendung erhältlich. Aufgrund dieser Vielfalt werden sie häufig nach grundlegenden Konstruktions- und Funktionsprinzipien kategorisiert. Beispielsweise bezeichnet der Begriff „Aktor“ typischerweise ein lineares Bewegungssystem mit einem Aluminiumgehäuse, das die Führungs- und Antriebsmechanismen umschließt; Systeme, die als „Tische“ oder „XY-Tische“ bezeichnet werden, sind üblicherweise mit einer flachen Grundplatte ausgestattet, auf der die Führungs- und Antriebskomponenten montiert sind; und ein „Lineartisch“ oder „Lineartisch“ bezeichnet typischerweise ein System, das in seiner Konstruktion einem Lineartisch ähnelt, jedoch so konstruiert ist, dass Positionier- und Verfahrfehler minimiert werden.

Obwohl es keine festen Regeln oder strengen Richtlinien für die Definition eines Lineartisches gibt, gelten sie allgemein als die präziseste Kategorie linearer Bewegungssysteme. Ein Lineartisch zeichnet sich im Allgemeinen durch hohe Positioniergenauigkeit und Wiederholbarkeit sowie geringe Winkel- und Planarfehler aus. Um diese Leistungsfähigkeit zu erreichen, befolgen Hersteller in der Regel bestimmte Konstruktionsprinzipien und wählen die passenden Komponenten für ihren Lineartisch aus.

Im Gegensatz zu anderen Linearführungssystemen, die üblicherweise ein Aluminiumprofil oder eine Aluminiumplatte als Basis verwenden, basiert ein Lineartisch auf einer präzisionsgeschliffenen Basis. Tische, die höchste Anforderungen an Ebenheit, Geradheit und Steifigkeit stellen, verwenden oft eine Basis aus Stahl oder Granit, obwohl in einigen Ausführungen auch Aluminium zum Einsatz kommt. Stahl und Granit weisen zudem niedrigere Wärmeausdehnungskoeffizienten als Aluminium auf und bieten daher eine bessere Dimensionsstabilität in Umgebungen mit extremen oder schwankenden Temperaturen.

Linearführungssysteme tragen maßgeblich zur Geradlinigkeit und Ebenheit der Verfahrwege bei. Daher eignen sich für Lineartische vor allem hochpräzise Profilschienen, Kreuzrollenführungen oder Luftlager als Führungsmechanismen. Diese Systeme bieten zudem eine sehr steife Abstützung, um Winkelabweichungen zu minimieren. Winkelabweichungen können zu Abbé-Fehlern führen, wenn ein Versatz zwischen dem Fehlerursprung (der Führung) und dem relevanten Punkt (Werkzeugpunkt oder Lastposition) besteht.

Während viele Arten von Linearbewegungssystemen hochpräzise Antriebsmechanismen nutzen, kommen bei Lineartischen überwiegend zwei Technologien zum Einsatz: hochpräzise Kugelgewindetriebe oder Linearmotoren. Linearmotoren bieten in der Regel höchste Positioniergenauigkeit und Wiederholgenauigkeit, da sie die in einem mechanischen Antriebsstrang und der Kopplung zwischen Antrieb und Motor übliche Nachgiebigkeit und das Spiel eliminieren. Für spezielle Positionieraufgaben im Submikrometerbereich sind Piezoaktoren oder Schwingspulenmotoren aufgrund ihrer hochpräzisen und wiederholgenauen Bewegung die bevorzugten Antriebsmechanismen.

Obwohl der Begriff „Lineartisch“ ein einachsiges Bewegungssystem impliziert, können Tische kombiniert werden, um mehrachsige Systeme wie XY-Tische, Planartische und Portaltische zu bilden.


Veröffentlichungsdatum: 22. September 2021
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